05.12.2020 - Ist die Gefahr tatsächlich so gross

Das Coronavirus kann zu schwerer Krankheit, im schlimmsten Fall zu Tod oder Behinderung führen. Das ist schlimm. Andererseits verunmöglichte es der Lockdown einem Rentner, seine kranken Frau im Pflegeheim zu besuchen. Das hatte Desorientierung und Depression zur Folge. Er weiss heute nicht mehr, dass er eine Frau im Pflegeheim hat. Auch das ist schlimm. Mit solchen Zielkonflikten der Pandemie-Politik beschäftigt sich das Corona-Buch zweier langjähriger Gesundheitsexperten. Sie durchforsten dazu amtliche Datenbanken, trennen Panikmache von echter Bedrohung und zeigen Gefahren aber auch Lichtblicke auf. Die Autoren rechnen selber nach und leiten statistisch valide, zum Teil noch nie publizierte Aussagen her. Dabei fragen sie: Wer definiert, was eine Pandemie ist? Was kostete der erste Lockdown? Wen traf es besonders hart? Wie ist zwischen Fake News und Wissenschaft zu unterscheiden? Warum werden zentrale Werte der Schweiz, wie Freiheit und Eigenverantwortung, von den Behörden vernachlässig? Warum wird unter Gesundheit einzig die Verhinderung des Todes aufgrund von Covid-19 verstanden? Kann eine Gesellschaft, die den Tod nicht mehr akzeptiert, überleben? Und schliesslich: Wie gefährlich ist Covid-19 überhaupt? Nicht im Einzelfall, sondern in der Summe für die Gesellschaft. Ist die Gefahr tatsächlich so gross, dass sie Nebenwirkungen und Kosten der angeordneten Massnahmen rechtfertigt?

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